10 Jahre Erfahrung in der Nutzung von Solarenergie

Solaranlagen für die thermische Nutzung
Mit der Errichtung von 16 Solaranlagen für die thermische Nutzung der Sonnenenergie wurde das Vorhaben der WHG Eberswalde Leitprojekt der Brandenburgischen Energie-Technologie-Initiative. Der Brandenburgische Bauherrenpreis wurde im Jahre 2001 vom Minister für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr für ein Sanierungsvorhaben unter Denkmalschutz überreicht, hier wurde eine Solaranlage in die Gesamtkonzeption unter städtebaulichen und denkmalschutzrechtlichen Aspekten in das Bauvorhaben integriert.
Die errichteten Anlagen unterscheiden sich in Größe, Bauart und Ausrichtung. In einem Gebäude dient die Solaranlage neben der Warmwasserbereitung außerdem der Heizungsunterstützung. Insgesamt sind auf einer Fläche von 630 m² Kollektorflächen installiert, die im Betriebszeitraum 1999-2009 zu Betriebskosteneinsparung pro Mieteinheit von 20 – 45 € führten. Mit den solarthermischen Anlagen konnte ein Anteil von 40% am Wärmeverbrauch bei der Warmwasserbereitung erzielt werden.
Bis 1997 plante die WHG insbesondere Maßnahmen zur umfassenden Modernisierung und Instandsetzung mit der Zielstellung, die Verbräuche für Heizwärme, Wasser und Strom nachhaltig zu reduzieren. Nach 1997 beschäftigte sich die WHG zusätzlich mit neuen Möglichkeiten zur nachhaltigen Reduzierung von Nebenkosten insbesondere der Kosten für Warmwasserbereitung für die Mieter, da erforderliche Mieterhöhungen  infolge von Modernisierungen oder in Anpassung an den Mietspiegel immer wieder eine erhebliche finanzielle Belastung für die Mieter darstellten.
Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten wurden im Jahr 1999 alle Sanierungsobjekte mit insgesamt 598 Wohnungen auf die Eignung der Errichtung technischer Anlagen hinsichtlich einer Nutzung von Solarenergie untersucht. Im Vordergrund stand dabei die solare Warmwasserbereitung. Im Ergebnis wurden mehrere Gebäude mit über 500 Wohnungen als geeignet befunden und mit solarthermischen Anlagen zur Unterstützung der Warmwasserbereitung ausgestattet.
 „Die WHG setzte sich vor über 10 Jahren bei ihren Sanierungsmaßnahmen das Ziel, den Forderungen des Energiekonzeptes des Landes Brandenburg nach einer Reduzierung des Wärmeenergieeinsatzes in Wohngebäuden um 40% bis zum Jahr 2010 gerecht zu werden. Aus heutiger Sicht konnte das Ziel weitestgehend erreicht werden.“, so Dipl.- Ing (FH) Ingo Kruwinnus, Leiter Technik bei der WHG. Zudem werden jährlich rund 25 Tonnen CO2 eingespart.

Foto: Solarthermische Anlagen auf dem Dach eines Miethauses der WHG in der Potsdamer Allee des Brandenburgischen Viertels in Eberswalde. Mit ca. 37 kWp installierter Leistung die größte Anlage der WHG.(Quelle: WHG mbH)


Kontakt
WHG Wohnungsbau- u. Hausverwaltungs GmbH
Dipl.- Ing. (FH) Ingo Kruwinnus
Leiter Technik - Prokurist
Tel.: 03334-302 239
Mail: kruwinnus@whg-ebw.de
www.whg-ebw.de

 

Solare Wärme für 1.100 Badewannenfüllungen

So viel Wasser fasst das Becken der neu errichteten Plansche in Bernau. In der Straße „An der alten Plansche“ konnte im September das neue Kinderspielparadies hinter der Kreishaus-Außenstelle in Bernau eröffnet werden.  Und das kleine Bad wartet sogleich mit moderner Technik auf. Um die Badesaison etwas zu verlängern wird das Wasser im  ca. 11x18 m großen Becken über eine 65 m² große Solarkollektorfläche erwärmt. Oder gekühlt, wenn die Außentemperaturen in die Höhe klettern und das Wasser im knapp 1m tiefen Becken fast zu brodeln beginnt. „Ein Schmankerl  ist  die neue Plansche, die die Tradition des Nichtschwimmerbades in Bernau wieder aufnimmt.“ so Herr Brinckman, der den Bau der Plansche bei der Stadt Bernau betreut hat. In den 60 Jahren gab es bereits eine Plansche in der Eberswalder Straße, Ecke Börnicker Chaussee, die jedoch aufgrund der nachteiligen Lage an zwei stark befahrenen Straßen und einem vorangeschrittenen Verfall etwas in Vergessenheit geraten ist.

Foto: Eine neue Plansche für Bernau. Erwärmung und Kühlung des Beckenwassers durch Solarthermie. (Quelle: Stadt Bernau)
 

Solarthermie-Anlage
Fläche: 65 m²
Installierte Leistung: 39 kWp
In Betrieb seit: Sep 2010
Funktion: Heizen und Kühlen des Badewassers (200 m³)
 

Kontakt
Stadt Bernau
Bauamt
Jürgen Brinckmann
Tel.: 03338-365 344

 

EIN NEUES KAPITEL ÖKOLOGISCHER ALTBAUSANIERUNG

Als erster mehrgeschossiger Altbau der Region Berlin/Brandenburg wird derzeit ein Bernauer Wohnhaus von 1887 zum energieeffizienten „Sonnenhaus“ modernisiert.

Ökologisches Bauen und Heizen ist im Eigenheimbau längst Thema. - Die ökologische Altbausanierung von mehrgeschossigen Wohnhäusern samt energieeffizienter Heizung mit ausschließlich erneuerbarer Energie dagegen, ist bundesweit noch Neuland!

Am Donnerstag, den 26. 08.2010 ging die Sanierung des ersten mehrgeschossigen Altbaus der Region Berlin/Brandenburg zum „Sonnenhaus“ in die entscheidende Bauphase: In der Bernauer Weinbergstraße 23 hob ein 30 Tonnen-Kran den 20.000 Liter-Speicher, Herzstück der späteren Energieversorgung des dreigeschossigen Hauses, über das Dach in das künftige „Sonnenhaus“. Er reicht vom Keller bis in die erste Etage und wird fünf Wohn- sowie zwei Gewerbeeinheiten mit Wärme versorgen.

Das mehrgeschossige Wohnhaus aus dem Jahre 1887 wird zum „Sonnenhaus“ modernisiert. Das bedeutet, mindestens 50 % des Wärmebedarfs (Heizung und Warmwasser) werden durch die Sonne erzeugt. Ein 20.000 Liter-Wasserspeicher hält die erzeugte Wärme witterungsunabhängig zur Verfügung. Der Restenergiebedarf wird ebenfalls aus erneuerbarer Energie gedeckt und durch einen Scheitholzvergaser erzeugt.

Modernste Dämmung und ökologische Baustoffe – vom Lehmputz bis zu hochwertigen gesunden Farben – sorgen für ein energieeffizientes Wohnen sowie für einen hohen Wohlfühlfaktor in gesundem Wohnklima.

(Quelle: Pressemitteilung Sonnenhaus 23)

Foto: Herzstück der künftigen Energieversorgung in der Weinbergstraße 23: der 20.000 Liter-Wasserspeicher, der mit der Kraft der Sonne erwärmt wird. (Quelle: Achim Kleuker)

 

Kontakt

Sonnenhaus 23
Jörg Kühn,
Weinbergstraße 23
16321 Bernau
Tel: 03338-760 013
Mail: info(at)sonnenhaus23.de
www.sonnenhaus23.de

 

Warme Duschen dank Solaranlage

Die Eberswalder Kanuten feierten im Sommer 2009  die Einweihung einer hochmodernen Solarthermie-Anlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung im Kanu-Bootshaus. Mit einer Kollektorfläche von 40 m² werden jährlich 2.100 m³ Erdgas und damit 1.400 EUR gespart.  Die Umweltbelastung sinkt zudem um 4 t CO2 jährlich.

Foto: 40 m² Kollektorfläche sorgt für warmes Wasser. (Quelle: RB)

Kontakt
Sportgemeinschaft Stahl Finow e.V.
Abt. Kanu
Bert Bessel
Altenhofer Str.
Eberswalde OT Finow
Tel.: 03334 / 642 33
www.svstahlfinowkanu.de

Foto: Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz

Bundesumweltminister Norbert Röttgen übergibt Landrat Bodo Ihrke den Preis "Kommunaler Klimaschutz 2011"

erweiterte Suche

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Projektträger in der Forschungszentrum Jülich GmbH

Landkreis Barnim