Forschungspartnerschaft zur Umsetzung der Null-Emissions-Strategie im Landkreis Barnim

Büroeröffnung und Unterzeichnung Forschungsvereinbarung vom 12. September 08 (Prof. Heck, Herr Ihrke, Prof. Vahrson, Frau Bierwirth)

In Umsetzung der Null-Emissions-Strategie des Landkreises Barnim wurde im September 2008 eine Forschungspartnerschaft zwischen der Fachhochschule Eberswalde, der Fachhochschule Trier und dem Landkreis Barnim geschlossen.

Grundlagen dieser Forschungskooperation sind:

Für die Umsetzung der Forschungskooperation wurde das Regionalbüro Barnim in Eberswalde eingerichtet. Das Regionalbüro Barnim ist mit je einer fachlich-beratenden Begleitung der beiden Hochschulen und  dem Landkreis Barnim besetzt.

In Kooperation mit den Akteuren der Region wird im Regionalbüro Barnim sowohl in organisatorischer als auch inhaltlicher Sicht die Koordinierung, Umsetzung und das Controlling im Rahmen der Umsetzung durchgeführt.

Die Forschungskooperation ist für die Laufzeit vom 01.09.2008 bis zum 31.08.2011 vereinbart.

 

Forschungspartner Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)

Die Fachhochschule Eberswalde wurde 1992 gegründet und besitzt ein individuelles Profil, welches dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet ist. Bundesweit einmalig sind die Zusammenführung der auf den ländlichen Raum orientierten Fächer und die enge Zusammenarbeit mit regionalen und internationalen Kooperationspartnern aus Forschung und Praxis. Unter dem Motto „Unser Name ist Programm“ trägt die Fachhochschule seit März 2010 einen neuen Namen: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH). Der neue Name spiegelt Kontinuität und Wandel gleichzeitig wider.
Die Fachhochschule Eberswalde ist bestrebt dem Ideal einer Null-Emissions-Hochschule nahe zu kommen. Zur Umsetzung wurde ein professionelles Umweltmanagement eingeführt, welches bereits nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme)  zertifiziert werden konnte. EMAS ist ein von den Europäischen Gemeinschaften entwickeltes Instrument für Unternehmen, die ihre Umweltleistungen verbessern wollen.
Noch vor der Einführung des UM wurden an den beiden Studienstandorten Wald– und Stadtcampus Holzheizungen installiert, die die komplette Wärmeversorgung der FH-Gebäude übernehmen. 
Desweiteren erfolgt eine praxisbezogene Lehre und Forschung unter Berücksichtigung von Umweltmanagement-Themen. Verschiedene Abschlussarbeiten konnten bereits im Zusammenhang mit der Null-Emissions-Strategie des Landkreises bearbeitet werden. 

 

Präsident der Fachhochschule Eberswalde
Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson
Tel.: 03334 657 151
e-Mail: praesident@fh-eberswalde.de

 

Ansprechpartner der Hochschule
Prof. Dr. Mario Stoffels
Tel.: 03334 657 408
e-Mail: mstoffels@fh-eberswalde.de
Internet: www.fh-eberswalde.de

 

 

 

Forschungspartner FH Trier mit dem IfaS-Institut

Die Fachhochschule am Umwelt-Campus Birkenfeld ist seit ihrer Gründung im Jahr 1996 konsequent auf  Umweltthemen ausgerichtet. Im Vordergrund der Ausbildung steht die ganzheitliche Betrachtung von Systemen und der Aspekt der Nachhaltigkeit sowohl im ökologischen als auch ökonomischen Sinne. Entsprechend sind die Inhalte der Studiengänge und die Forschungsaktivitäten des Campus ausgerichtet.

Der Umwelt-Campus wird als einzige deutsche Hochschule ausschließlich mit Erneuerbarer Energie (Strom und Heizwärme) aus dem nahe gelegenen Holzhackschnitzel-Heizkraftwerk versorgt und verfügt zudem über einen geschlossenen Stoffkreislauf.

Aus den Umweltmanagement-Aktivitäten am Campus Birkenfeld ist 2001 das IfaS-Institut hervorgegangen. Es verfügt über weitreichende Erfahrungen im Bereich der Erforschung und Umsetzung von Stoffstrommanagement und Null–Emissions-Projekten in Kommunen sowie mittelständischen Unternehmen.

 

Fachhochschule Trier/ Umwelt-Campus Birkenfeld
Prof. Dr. Peter Heck
Tel.: 06782 17 1221
Internet: www.umwelt-campus.de

 

 

Das IfaS-Institut

Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement ist ein In-Institut am Hochschulstandort “Umwelt-Campus Birkenfeld” der Fachhochschule Trier. IfaS wurde in Initiative engagierter Professoren im Jahre 2001 gegründet. Neben einem starken Schwerpunkt in der Beratung von Kommunen, Kreisen und mittelständischen Betrieben in Rheinland-Pfalz und dem Gebiet der EU arbeitet IfaS intensiv mit Partnern in China und Ruanda sowie in Marokko (IfaS Maghreb), Südamerika und Mittel- und Osteuropa zusammen.

Das IfaS stellt sich mit seinen Projekten der Aufgabe (regionalen)  Mehrwert durch innovatives Management, Netzwerkbildung und  technik-induzierte Kommunikation zu schaffen. Interdisziplinäre  Lösungsansätze, im Einklang von Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft gehören daher neben Dynamik, Flexibilität und interkultureller Kompetenz zur Philosophie des Institutes.

 

Ansprechpartner IfaS Institut
Dipl. - Betriebswirt (FH) Stephan Latzko
Tel.: 06782-171 572
Mail: s.latzko(at)umwelt-campus.de
www.stoffstrom.org  

Foto: Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz

Bundesumweltminister Norbert Röttgen übergibt Landrat Bodo Ihrke den Preis "Kommunaler Klimaschutz 2011"

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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Projektträger in der Forschungszentrum Jülich GmbH

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