Solarstromanlagen in Panketal

Die zweite Bürgersolaranlage im Barnim ist im Dezember 2008 auf der Schwanebecker Grundschule in Betrieb gegangen. 24 Gesellschafter beteiligten sich hier an der 24 kWp starken Photovoltaikanlage. Mehr ...

 

Turnhallendach für die Stromerzeugung

Neuartiges System im Einsatz

Auf dem Dach der neu errichteten Schwanebecker Sporthalle wird seit 25. Juni 2010 auch Strom erzeugt.
Die Solar-Module (Produkt: SOLYNDRA) bestehen dabei aus Röhren, die die Sonneneinstrahlung auf der gesamten Oberfläche einfangen. Zum einen hat dies den Vorteil,  dass der Tagesgang der Sonne optimal genutzt wird. Zum anderen wird die von der Dachfläche reflektierende Strahlung ebenfalls in elektrischen Strom umgewandelt. Dieser zusätzliche Vorteil wird durch eine weiße Dachbahn (EVALON von alwitra) erreicht, die über 90% der einfallenden Solarstrahlung von der Dachfläche reflektiert und so den Ertrag der PV-Anlage um 20 % erhöht.

Im Vergleich zu konventionellen Solaranlagen wird durch die schattenfreie dachparallele Anordnung der SOLYNDRA-Module eine Verdopplung der zu belegenden Dachfläche möglich und damit eine optimale Ausnutzung der Dachfläche. Luft kann die Module fast ungehindert zwischen den Röhren durchströmen. Somit werden die angreifenden Windkräfte minimiert, und es ist keine zusätzliche Fixierung der Module notwendig. Die Lagersicherheit wird durch das Eigengewicht der Module gewährleistet.

Eine Dachfläche von 570 m² ist mit 285 SOLYNDRA-Modulen belegt und verfügt über eine installierte Leistung von ca. 52 KWp. Mit dieser Anlage lassen sich im Jahr bis zu 42.326 kWh erzeugen und ins Netz einspeisen (entspricht dem jährlichen Strombedarf von  ca. 13 Haushalten).

Die Solaranlage kann mit der jährlichen Einspeisung ca. 30% des Bedarfes der sich am Standort befindenden Grundschule (28.100 kWh/ Jahr) und der Realschule (98.000 kWh/ Jahr) decken. Wird die Leistung der bereits bestehenden Bürgersolaranlage auf der Schwanebecker Grundschule hinzugerechnet können ca. 50% des Strombedarfes der beiden Schulen gedeckt werden.

Über eine Anzeigetafel, die in der Turnhalle angebracht ist, werden die Erträge der Anlage für alle sichtbar dargestellt.

Foto: Röhrenkollektoren zur Stromerzeugung auf dem Dach der neuen Schulturnhalle in Schwanebeck. (Quelle: Gemeinde Panketal)


CO2-Einsparung: 37 Tonnen/ Jahr

Technische Daten
Dachfläche:  570 m²
Module:  285 Stück
Modultyp:  SOLYNDRA SL-001-182 (Röhrenkollektor)
Install. Leistung: 51,87 KWp
Einspeisung:  42.326 kWh/ Jahr
Ertrag:   ca. 15.700 EUR/ Jahr
Investitionskosten: ca. 230.000 EUR

Kontakt
Gemeinde Panketal
Petra Schaafhausen
SB Bauamt
Tel.: 030-94 511 225
Mail: p.schaafhausen@panketal.de

 

Gymnasium Panketal erzeugt Solarstrom

Auf dem Dach des Hauptgebäudes und des Kreativgebäudes des Gymnasiums Panketal konnte im April 2010 eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen werden, die in Zukunft jeden Sonnenstrahl einfangen und in Strom verwandeln wird.
Die Anlage belegt mit einer installierten Leistung von 32 KWp  eine Dachfläche von 300 m² und erzeugt im Jahr fast so viel Strom, wie an der Schule verbraucht wird. Das entspricht einer CO2-Einsparung von jährlich 18 Tonnen. Ein Display in der Pausenhalle wird in Zukunft - für alle sichtbar - anzeigen, welchen Beitrag die 184 Module des "Kraftwerkes" auf dem Schuldach im Rahmen der Gewinnung alternativer Energien leisten. Die Anlage soll weiterhin Teil des Unterrichts und in verschiedenen Fächern thematisiert werden.
Die Module wurden zunächst für zwölf Jahre geleast. Die Leasingraten sollen durch die Vergütung des eingespeisten Stroms gedeckt werden. Anschließend gehen die Stromerzeuger in das Eigentum der Schule über.

Kontakt
Gymnasium Panketal
Anerkannte Ersatzschule des Landes Brandenburg
Stefan Schmidt
Spreestraße 2
16341 Panketal OT Zepernick
Tel.: 030-944 181 24
www.gymnasium-panketal.de

Foto: Montage der Solarmodule auf dem Dach des Panketaler Gymnasiums. (Quelle:  Märkische Oderzeitung/Gymnasium Panketal)

 

Foto: Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz

Bundesumweltminister Norbert Röttgen übergibt Landrat Bodo Ihrke den Preis "Kommunaler Klimaschutz 2011"

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Projektträger in der Forschungszentrum Jülich GmbH

Landkreis Barnim