Kultur trifft erneuerbare Energie

Solaranlage schmückt „Kulturhaus Heidekrug 2.0“


Seit 1995  stand sie leer und war dem Verfall preisgegeben. Die ehemalige Gaststätte Heidekrug in Joachimsthal. Erbaut 1897 und bis nach der Wende als Tanzsaal und für Kulturveranstaltungen genutzt, wird sie seit 2009 vom Verein „Kulturhaus Heidekrug 2.0. Förderverein für kulturelle und regionale Entwicklung e.V.“ aufgebaut und wiederbelebt.
Das Gebäude befindet sich in der Sanierung. Im Zuge der Dacherneuerung erhielt es eine Solaranlage. Vier Bürger aus Joachimsthal gründeten die Heidekrug Solar GbR und investierten in eine ca. 30 kWp-Anlage, die im Dezember 2009 ans Netz gehen konnte. Mit dieser 200 m² großen Solarfläche lassen sich pro Jahr ca. 17 Tonnen CO2 einsparen.

Foto: Alter Tanzsaal mit moderner Energietechnik. (Quelle: Paula Hinz)
 

Die Anlage
Inbetriebnahme: 31.12.2009
Leistung: 29,97 kWp
Modulfläche: 200 m²
Eingesparte CO2: 17 t/ Jahr
Im Internet unter  http://www.solarlog-home5.de/heidekrug/ kann die Leistung der Anlage stundengenau verfolgt werden.

Kontakt
Heidekrug Solar GBR
Brunoldstraße 1
16247 Joachimsthal
Mail: weise@ra-jens-weise.de

 

 

Solarstrom vom Hallendach

Friedrichswalde. Seit Dezember 2009 fängt eine Solaranlage auf dem Dach der alten Holzschuhfabrik die Energie der Sonne ein. In nur 10 Tagen haben die Gemeinde, der Investor und die Firma VAN Energy das Projekt gemeinsam realisiert. Mit einer installierten Leistung von 32,4 kWp und  auf einer Dachfläche von ca. 300 m² produziert die Anlage im Jahr Strom für ca. 10 Haushalte. 
Zum Einsatz kamen 432 Dünnschichtmodule der Firma First Solar aus Frankfurt/ Oder, die, selbst wenn sich die Sonne rar macht, noch einen Ertrag erzielen.

Foto: Dach der alten Holzschuhfabrik in Friedrichswalde wurde mit Solarmodulen bestückt (Quelle: Regionalbüro Barnim)

Beitrag zum Klimaschutz: 20.000 kg CO2 können  jährlich eingespart werden.

 

Kontakt


VAN Energy
Lars Vandamme
Tel.: 0170/ 242 79 90
Mail: lars.vandamme(at)vanenergy.de


Anlage im Überblick

Installierte Leistung: 32,4 kWp
Module: 432 Module á 75 W
Dachfläche: 300 m²
Bauzeit: 10 Tage
Investitionssumme: 100.000 EUR
CO2-Einsparung: 20.000 kg/ Jahr

 

Foto: Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz

Bundesumweltminister Norbert Röttgen übergibt Landrat Bodo Ihrke den Preis "Kommunaler Klimaschutz 2011"

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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Projektträger in der Forschungszentrum Jülich GmbH

Landkreis Barnim