Zwei neue Elektroautos schmücken Barnims Straßen

Seit dem 02. November 2011 erweitern zwei neue Schmuckstücke den Fuhrpark des Landkreises Barnim. Sie sehen aber nicht nur gut aus – sie schützen bei ihrem Gebrauch auch die Umwelt. Es handelt sich hierbei um zwei Elektroautos der Marke Mitsubishi MIEV. Die Vorteile der Elektroautos liegen auf der Hand – sie geben weder CO2 noch Geräusche von sich.

Die neuen Elektroflitzer sind für vier Jahre geleast und haben eine Leistung von 49 kW bzw. 67 PS. Die Reichweite der Autos beträgt ca. 150 km bei einem Stromverbrauch von 13,5 kWh je 100 km. Bei einem Strompreis von 0,22 EUR liegen die Kosten somit bei 2,97 EUR je 100 km. Verglichen mit diesel- und benzinbetriebenen Autos lacht hier das Herz beim Tanken. Bei einem Auto mit Dieselbetrieb liegen die Kosten je 100 km bei etwa 10 EUR und bei einem benzinbetriebenen Auto sogar bei knapp 16 EUR.

Die Kreisverwaltung Barnim setzt bei ihren Dienstwagen schon seit langem auf Klimaschutz. Seit Januar 2010 wird bereits die Post der Kreisverwaltung mit einem Elektrofahrzeug transportiert. Des Weiteren stehen den MitarbeiterInnen 21 erdgasbetriebene Fahrzeuge für ihre Dienstreisen zur Verfügung. Auch das nächste Elektrofahrzeug ist bereits in Sicht – 2012 soll ein Mittelklassewagen folgen.

Vertrieben wird der Mitsubishi MIEV durch die CSB Car Service in Berlin GmbH, welche auch eine Filiale in Bernau hat – eine weitere Anlaufstelle für Elektromobilität im Barnim.


Kontakt
Landkreis Barnim
Frau Ehlert
Leiterin Allgemeine Verwaltung
Tel.: 03334/214 1888

CSB Car Service in Berlin GmbH
Zepernicker Chaussee 49
16321 Bernau bei Berlin

 

Elektroauto im Test für den kreiseigenen Fuhrpark

Einen neuen Abnehmer hatte die Solarstromtankstelle der Kreisverwaltung in Eberswalde: ein quietschgrünes Elektro-Auto haben die Mitarbeiter in dieser Woche getestet. Nachdem er selbst eine Runde gedreht hatte, stellte Landrat Bodo Ihrke am Donnerstag, 20. Mai 2010, den „Think City 2-Sitzer“ vor.

Die Leasingverträge von acht der 31 Autos im Fuhrpark der Kreisverwaltung laufen im kommenden Jahr aus. Vor diesem Hintergrund wurde eine Woche lang das Elektrofahrzeug getestet, um herauszufinden, ob Elektromobile für den Fuhrpark des Landkreises eine Alternative zu den gasbetriebenen Fahrzeugen sind.

Die Mitarbeiter Peter Blankenburg und Eginhard Präger berichteten von ihren Erfahrungen. Mit elektrisch beheizbarer Front- und Heckscheibe, einer guten Kurvenlage, elektrischen Fensterhebern und verstellbaren Außenspiegeln steht das umweltfreundliche Elektroauto nicht hinter seinen gasbetriebenen Pendants zurück. Außerdem fährt es mit Automatikgetriebe. Sein hohes Drehmoment sorgt für spritzige Beschleunigungen.
In 90 Prozent der Fahrten der Kreisverwaltung fahren die Mitarbeiter allein oder zu zweit, daher wäre der Zweisitzer ausreichend. Und trotz des Miniformats ( 3,12 mal 1,60 mal 1,55 Meter) bietet er viel Stauraum. Das haben unter anderem die Lebensmittelkontrolleure festgestellt, die große Kühltaschen mit Proben transportieren müssen. Im Think City lassen sie sich mühelos verstauen. 

Hersteller des Elektromobils ist das norwegische Unternehmen Think Global AS. Das Miniauto erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 115 Kilometern je Stunde bei einer garantierten Reichweite von 160 Kilometern. Auch das wäre für die Fahrten der Kreismitarbeiter ideal, sie sind im Durchschnitt 80 bis 90 Kilometer lang. Die speziellen Batterien lassen sich innerhalb von acht Stunden an einer normalen Steckdose wieder aufladen. Die Praxistests hat das kleine grüne Auto bestanden, nun muss die Kreisverwaltung prüfen, ob sie sich das umweltfreundliche Mobil leisten kann. „Der aktuelle Kaufpreis liegt momentan bei 40.000 Euro. Das ist viel Geld, auch die Leasingraten werden mehr als doppelt so hoch wie bisher“, sagte der Landrat. Dennoch sieht er in Elektro-Autos eine Zukunftstechnologie und in der Umstellung des Fuhrparks einen weiteren Schritt zur Umsetzung der Nullemissionsstrategie des Landkreises. Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch: „Für die Umwelt bringen die Mobile natürlich nur etwas, wenn sie auch mit Strom aus Erneuerbaren Energien gespeist werden. Aus unserer Solarstromtankstelle kommt aber 100 Prozent Ökostrom.“

Foto: „Think City 2-Sitzer“ aus Norwegen im Test im Barnim. (Quelle: Regionalbüro Barnim)

 

Erstes Elektrofahrzeug für den Landkreis

EcoCarrier. (Foto: RB)

Seit Januar 2010 rollt die Post des Landkreises auf leisen Rädern durch die Stadt. Einen Auspuff sucht man vergeblich, da das Kurierfahrzeug der Marke EcoCarrier einen Elektroantrieb besitzt und damit völlig auf die Verbrennung von Kraftstoff verzichten kann. Dieses Elektrofahrzeug stellt nur den ersten Schritt der zukünftigen Mobilität dar. Der Landkreis beabsichtigt weitere Fahrzeuge für Dienstfahrten innerhalb des Barnims in den Fuhrpark zu integrieren.
Nach ca. 100 km Fahrt muss der Akku nachgeladen werden, dazu genügt allerdings eine herkömmliche 220 Volt-Steckdose. Der Preis beträgt dabei nicht mehr als 2,50 EUR pro 100 km. Zudem kann auch bei den Wartungskosten einiges gespart werden, da keine Öl- oder Zündkerzenwechsel nötig sind.
Vertrieben wird der EcoCarrier durch den Barnimer Marco Limberg und seine Firma A.A.T.S. GbR -  Alternative Antriebe Technische Sonderlösungen. Nähere Informationen zum Fahrzeug können Sie dem Produktdatenblatt entnehmen oder in direktem Kontakt mit der Firma AATS GmbH in Erfahrung bringen.

 

Kontakt
A.A.T.S. GbR
Marco Limberg
Radebeuler Str. 4
D- 12681 Berlin
Tel.: 030-505 097 30
E-Mail: m.limberg-AATS(at)gmx.de
Web: www.aats-alternative-antriebe.de

 

Landkreis Barnim investiert in Elektromobilität

Foto: Regionalbüro Barnim

Eberswalde. Am Parkhaus des Paul-Wunderlich-Hauses in Eberswalde wurde die erste Stromtankstelle eingerichtet. Auf dem frei zugänglichen Außenbereich des Parkhauses in der Goethestraße, Ecke Pfeilstraße stehen im Angesicht der Solarfassade drei Stellplätze für die Aufladung von Elektrofahrzeugen zur Verfügung.

Der Landkreis nutzt das System Park&Charge®, ein seit vielen Jahren etabliertes Stromtankstellen-System. Bei Park & Charge werden auf reservierten Parkplätzen einfache abschließbare und einheitlich gekennzeichnete Stromtankstellen aufgestellt. Die Energieversorgung dieser Stromtankstellen erfolgt vor Ort durch Anschluss an das Energienetz des Betreibers. Durch Einsatz einfacher technischer Lösungen werden die Kosten niedrig gehalten. Ziel ist es, im Interesse der Förderung des Elektrofahrzeuges ein dichtes Netz von Ladestationen einzurichten.
Die Energieversorgung dieser Stromtankstellen erfolgt vor Ort durch Anschluss an das Energienetz des Betreibers. Durch Einsatz einfacher technischer Lösungen werden die Kosten niedrig gehalten. Ziel ist es, im Interesse der Förderung des Elektrofahrzeuges ein dichtes Netz von Ladestationen einzurichten.

Neben der Stromtankstelle in Eberswalde, kann ein Elektrofahrzeug auch am Bahnhof Chorin (http://www.lemnet.org/LEMnet.asp?Loc=Chorin&Land=%25&go=++%3E%3E%3E++) und ab 2010 auch in Bernau aufgeladen werden.
 

Zum System Park&Charge® des Bundesverbandes Solare Mobilität e.V. (BSM)

  • Das einzige europaweit einheitliche Stromtankstellensystem
  • 64 Park&Charge Stationen in Deutschland
  • Europaweit 300 Park&Charge Stationen (Schweiz, Österreich, Italien, Liechtenstein, Niederlande, Frankreich)

 
Weitere Informationen

www.park-charge.de
www.bsm-ev.de
http://www.lemnet.org/LEMnet.asp?Nr=2000 (Suche von Stromtankstellen in Europa)

 

Foto: Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz

Bundesumweltminister Norbert Röttgen übergibt Landrat Bodo Ihrke den Preis "Kommunaler Klimaschutz 2011"

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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Projektträger in der Forschungszentrum Jülich GmbH

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