Bioenergiedorf… im Landkreis Barnim?

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Quelle: www.sxc.hu

Die künftige Versorgung wird auf erneuerbaren Energiequellen und nicht auf fossilen und atomaren Rohstoffen beruhen. Der ländliche Raum bietet hier besondere Voraussetzungen für eine eigenständige Wärme- und Stromversorgung durch Biomasse aus der Land- und Forstwirtschaft. Ein gangbares Konzept für eine zukunftsfähige Energieversorgung im ländlichen Raum sind Bioenergiedörfer.  

Dem 800-Einwohner-Dorf Jühnde (Südniedersachsen) ist es 2005 gelungen die Vollversorgung des Ortes aus Erneuerbaren Energien zu etablieren. Eine Biogasanlage und ein Holzheizwerk versorgen die Bewohner über ein neu errichtetes Nahwärmenetz mit der benötigten Wärme und der produzierte Strom wird ins Netz eingespeist.

In einer Abschlussarbeit an der Fachhochschule Eberswalde wurde als erstes Dorf im Landkreis Barnim das Ökodorf Brodowin auf seine Eignung zum Bioenergiedorf untersucht.

Bei Fragen und für weitere Informationen zum Thema Bioenergiedorf und zur Abschlussarbeit können Sie uns gern über  ina.bassin@erneuerbar.barnim.de oder 03334-498 532 kontaktieren.  

Was ist ein Bioenergiedorf?
In einem Bioenergiedorf wird das Ziel verfolgt, möglichst die gesamte Wärme- und Stromversorgung eines Ortes auf die Basis des erneuerbaren Energieträgerträger „Biomasse“ zu stellen und die Bioenergieanlagen in Eigenregie zu betreiben. Das heißt die Bioenergieanlage befindet sich zu mind. 50% im Eigentum der Wärmekunden und der Biomasse liefernden Landwirte.  

Gute Gründe für ein Bioenergiedorf
Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von Energieimporten
Langfristig stabile Preise
Unabhängigkeit von Weltmarktturbulenzen

Was bringt ein Bioenergiedorf für den Klimaschutz?
Innerhalb weniger Jahre kann der Ausstoß von CO2 pro Einwohner um mind. 50 % reduziert und damit ein überzeugender Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele geleistet werden. In einem Bioenergiedorf werden nicht nur bei der Stromproduktion, sondern auch im Bereich Wärmeerzeugung klimaschädliche fossile Energieträger durch die kohlendioxidneutrale Biomasse ersetzt.  

Weiterführenden Informationen zum Thema Bioenergiedorf finden Sie unter:

www.fnr.de
Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) hat im April 2008 einen „Leitfaden Bioenergiedorf“ herausgebracht und hält zudem umfangreiche Informationen zum Thema nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie bereit.

www.bioenergiedorf.info
Auf diesen Seiten stellt das Interdisziplinäre Zentrum für Nachhaltige Entwicklung der Universität Göttingen (IZNE) die Entwicklung und Forschungsergebnisse in Bezug auf die Etablierung des Bioenergiedorfes Jühnde zur Verfügung.

Foto: Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz

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Projektträger in der Forschungszentrum Jülich GmbH

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