Ein Landkreis ist nur so gut wie seine Kommunen
Städte und Gemeinden haben viele Möglichkeiten, die Nutzung Erneuerbarer Energien (EE) vor Ort voranzutreiben und zu steuern. Handlungsmöglichkeiten bestehen für Städte und Gemeinden in vielerlei Hinsicht. So haben Kommunen bspw. die Möglichkeit EE-Anlagen selbst zu bauen und zu betreiben, kommunale Liegenschaften für EE zu nutzen oder eine EE-unterstützende Flächennutzungs- und Bauleitplanung zu initiieren.
Auch die Barnimer Kommunen haben diese Möglichkeiten für sich erkannt und zahlreiche erfolgreich realisierte Projekte zeugen von ihrem Engagement im Einsatz erneuerbarer Energien und für den Klimaschutz.
„die Zukunft ist ERNEUER:BAR“, das Leitmotto des Landkreises Barnim wird mit jedem Konzept und jeder Anlage zur Gegenwart. Wo der Landkreis Barnim steht und welchen Beitrag jede einzelne der 10 Kommunen beiträgt können Sie auf den Seiten dieser Rubrik nachlesen.
Strombedarf Barnimer Haushalte kann komplett über EE-Strom gedeckt werden
Die Zahlen für 2009 der Energieversorger haben es zu Tage gebracht: Im Barnim wird mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, als die Barnimer Haushalte verbrauchen. Über 158% beträgt der Deckungsgrad durch EE-Strom. (Datenquelle: 50 Hz Transmission, 2009)
Stromerzeugungsanlagen in den Barnimer Kommunen
Insgesamt werden im Jahr 2009 716 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 183 MW verzeichnet, die erneuerbaren Strom produzieren und ins Netz einspeisen.
Dabei ist das Amt Biesenthal-Barnim das Amt mit den meisten Windkraftanlagen (37) und Eberswalde die Gemeinde mit den meisten Solaranlagen (90). Im Amt Biesenthal-Barnim ist durch die 37 Windkraftanlagen zudem die meiste Leistung installiert (42,4 MW).
Den meisten erneuerbar erzeugten Strom speist die Stadt Eberswalde ein. Das ist auf das Holzhackschnitzelheizkraftwerk zurückzuführen, welches fast ganzjährig 24 Stunden am Tag Strom produziert und damit jährlich ca. 160.000 MWh Strom erzeugt und einspeist.
(Datenquelle: 50 Hz Transmission)







